dummer Sämann?

Bild von Heiko Kuschel

Im Kindergottesdienst-Team haben wir uns heute mit dem Gleichnis vom Sämann beschäftigt, der seine Samenkörner überall hin säte. Auch auf den Weg, wo sie die Vögel fraßen und der Rest von den Leuten zertreten wurde. Auch auf die Steine, wo sie zwar aufgingen, aber keine Wurzel fanden und wieder verdorrten. Auch in die Dornen, wo sie zwar wachsen konnten, aber von den Dornen erstickt wurden. Doch ein großer Teil fiel auf fruchtbares Land und brachte hundertfach Frucht.

Ganz persönlich musste ich bei dieser Geschichte an meine eigene Arbeit in Gochsheim denken. Manches von dem, was ich hier angefangen habe, wird sicher wieder eingehen. Das ist ganz klar. Manches wird vielleicht noch ein klein wenig überdauern, dann aber doch einschlafen. Doch ich hoffe, dass da eine Menge ist, was bleibt. Die Erfahrung in vielen Menschen: Ich bin angenommen. Gott liebt mich. Auch die Erfahrung: Ich bin ein Teil dieser Kirche, ich kann etwas bewegen.

Wenn davon ein wenig bleibt, dann hat sich meine Arbeit, mein Säen, gelohnt. Dann bin ich dankbar für die Früchte, die meine Arbeit bringt.

Lukas 8, 4-16: Das Gleichnis von der Aussaat
4 Eine große Menschenmenge sammelte sich um Jesus, aus allen Orten strömten die Leute zu ihm. Da erzählte er ihnen ein Gleichnis:
5 »Ein Bauer ging aufs Feld, um seinen Samen zu säen. Als er die Körner ausstreute, fiel ein Teil von ihnen auf den Weg. Dort wurden sie zertreten und von den Vögeln aufgepickt.
6 Andere Körner fielen auf felsigen Boden. Sie gingen auf, vertrockneten dann aber, weil sie nicht genug Feuchtigkeit hatten.
7 Wieder andere Körner fielen mitten in Dornengestrüpp, das wuchs mit auf und erstickte das Korn.
8 Andere Körner schließlich fielen auf guten Boden, gingen auf und brachten hundertfache Frucht.«
Darauf rief Jesus: »Wer Ohren hat, soll gut zuhören!«
Jesus erklärt das Gleichnis von der Aussaat
9 Die Jünger fragten Jesus, was dieses Gleichnis bedeute.
10 Jesus antwortete: »Euch hat Gott die Geheimnisse seines Planes erkennen lassen, nach dem er schon begonnen hat, seine Herrschaft in der Welt aufzurichten; die anderen bekommen davon nur in Gleichnissen zu hören. Sie sollen sehen und doch nichts erkennen, sie sollen hören und doch nichts verstehen.
11 Das Gleichnis will Folgendes sagen:
Der Samen ist die Botschaft Gottes.
12 Bei manchen, die sie hören, geht es wie bei dem Samen, der auf den Weg fällt. Der Teufel kommt und nimmt weg, was in ihr Herz gesät worden ist. Er will nicht, dass sie die Botschaft annehmen und gerettet werden.
13 Bei anderen ist es wie bei dem Samen, der auf felsigen Boden fällt. Sie hören die Botschaft und nehmen sie mit Freuden an. Aber sie sind Menschen ohne Wurzel: Eine Zeit lang halten sie sich an die Botschaft; aber wenn sie auf die Probe gestellt werden, fallen sie ab.
14 Wieder bei anderen ist es wie bei dem Samen, der in das Dornengestrüpp fällt. Sie hören zwar die Botschaft, aber dann gehen sie davon und ersticken in ihren Alltagssorgen, in Reichtum und Vergnügungen und bringen keine Frucht.
15 Bei anderen schließlich ist es wie bei dem Samen, der auf guten Boden fällt. Sie nehmen die Botschaft mit gutem und willigem Herzen an, bewahren sie und bringen durch Standhaftigkeit Frucht.«

 

Kommentare

Für Unkraut gehaltn...

Bild von KeKs Bauer

Viele haben ja auch nie gedacht das z.B. Heiner oder ich bei der EJ so aufgehen vieleicht hat so mancher gedacht wir wären Unkraut aber du als Gärtner der EJ hast uns aus den Dornen geholt und uns umgepflanzt und siehe da jetz sin wir fest gewuhert(was aber auch daran liegt das du uns relmäßig durch Take Offs gedüngt hast) =)

Gärtner Gottes?

Bild von Birgit

Ich weiß, das es für dich nicht so einfach wird, deinen Acker mehr oder weniger von heut auf morgen brach liegen zu lassen. Nicht einfach, wenn wir als Familie hier weiterleben und die Verbindung zur Gemeinde auch durch unsere Kinder weiter bestehen bleibt. Die erste Konfirmation steht ja bereits nächstes Jahr an.
Um in diesem Gartenbild zu bleiben: Manchmal ist einfach nicht die richtige Jahreszeit oder das Wetter ist unpassend, um weiterzumachen. Manchmal liegen Steine im Weg, die man erstmal zur Seite räumen muss, um weitermachen zu können. Manchmal taugt der Samen nichts. Manchmal liegts am Boden, wie in dem Gleichnis....

Auch wenn das vielleicht nicht so viel zählt, wenn ich als deine voreingenommene Ehefrau das sage: Du hast viel geschafft. Wieviele deiner ehemaligen Konfirmanden sind immer noch aktiv in der Gemeinde und auch auf Dekanatsebene! Wo man doch immer sagt: Nach der Konfirmation sehen wir die eh nicht wieder...
Du hast auch durchaus Anteil daran, das sich jemand aus der Gemeinde für ein Theologiestudium entschieden hat. Nur mal als Beispiele.
So! Das musste ich jetzt mal hier los werden!

Düngen...und Blüten

Bild von KeKs Bauer

Kannst ja nochn bisschen umpflanzen und düngen....neinSpass beiseite aber jede Pflanze blüht irgentwann nich mehr und zumindest konnte man dann die schöne Blüte genießen und so ist es einfach manches blüht eben länger und mnches nur kurz...

Philosophie today by KeKs

Copyright bei KeKs Bauer 2008

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.